Der Kreisverband der JU hat sich am 4.11.21 im Brauhaus Stephanus in Coesfeld zur Jahreshauptversammlung getroffen. Gast und Hauptredner war Marc Henrichmann MdB.

Voller Tatendrang traf sich die Junge Union Kreis Coesfeld am vergangenen Donnerstag im Brauhaus
Stephanus in Coesfeld zu ihrer Jahreshauptversammlung. Die Wahl eines Kreisvorstandes stand
diesmal nicht an, dafür aber die umso wichtigere Aufarbeitung des Bundestagswahlergebnisses,
welche die JUler gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann vornahmen.
Zuvor wurde auf das erste Jahr des fast komplett neu gewählten Kreisvorstands zurückgeblickt,
welches durch enge Austausche mit vielen Teilen der Gesellschaft geprägt war. Mit Burkhard
Kleffmann, Geschäftsführer der Kleffmann Group, wurde über die Zukunft der Landwirtschaft
gesprochen. Mit der Partnerkompanie der Stadt Lüdinghausen wurde der Einsatz MINUSMA der
Bundeswehr in Mali vorgestellt und diskutiert. Zu Corona-Hochzeiten traf man sich Online mit DRKVorstand
Christoph Schlütermann und sobald es die Corona-Lage wieder zuließ, wurde der Geflügelhof
Middendorf in Billerbeck besichtigt. Ein weiterer Höhepunkt war der JU-Deutschlandtag in Münster,
bei dem die Junge Union im Kreis Coesfeld stark vertreten war.
Was die Anwesenden aber besonders gefreut hat, ist die Neugründung zweier Verbände im Kreis
Coesfeld. In Senden hat Lennard Kasberg und in Nordkirchen Robin Berkemeier das Ruder
übernommen.Für den Kreisvorstand stand zudem eine Nachbesetzung an. Das langjährige
Vorstandsmitglied Leon Kaul verließ den Kreisvorstand. Kilian Baumann bedankte sich stellvertretend
für den Kreisvorstand für die geleistete Arbeit. Im Rahmen der Nachwahl wurde Jeremy Kreutz aus
Nordkirchen gewählt und tritt nun die Nachfolge als Beisitzer an.
Anschließend wurde mit dem Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann eine Aufarbeitung des
Bundestagswahlergebnisses vorgenommen. Dieser bedankte sich zunächst für den guten Einsatz der
Jungen Union im Bundestagswahlkampf. Kritisch blickte er dabei auf das Wahlergebnis der CDU zurück.
„Die Schuld liegt nicht allein bei Armin Laschet,“ so Henrichmann. „Die Menschen wollen eine
geschlossene Partei“, führte er weiter aus.
Besonders kontrovers diskutiert wurde die Zukunftsfähigeit des Rentensystems. Hier stellte die
Parteijugend klar, dass sie sich von der CDU mehr erwartet hätte, als bisher auf den Weg gebracht
wurde. Dies wurde auch als wichtiger Grund für den Vertrauensverlust bei Jungwählern gesehen. Der
nun anstehenden Mitgliederbefragung stand Henrichmann offen gegenüber. Damit dürfte er auch
gefallen bei den Anwesenden JU-Mitgliedern gefunden haben, die diese zuvor in einem offenen Brief
an den Abgeordneten gefordert hatten.

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