Christoph Schlütermann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Coesfeld, hat in einem digitalem Format die Mitgliedern der Jungen Union Kreis Coesfeld über die aktuelle Corona-Situation informiert.

Am vergangenem Donnerstag, dem 22.04.2021, hat sich die Junge Union Kreis Coesfeld mit dem Vorstand des DRK-Kreisverband Coesfeld e.V. Christoph Schlütermann digital über die Corona-Situation im Kreis Coesfeld ausgetauscht. Als zivile Hilfsorganisation ist der DRK maßgeblich an der Bekämpfung der Pandemie im Kreis Coesfeld beteiligt.
Als langjähriges Mitglied der CDU nahm sich Herr Schlütermann gerne Zeit, um dem Nachwuchs der Union über Erfolge, Missstände und aktuelles Geschehen bezüglich der Corona-Situation zu informieren. Besonderes Augenmerk galt dabei unter anderem der Impfkampagne.
Zu Beginn gab er den 15 Teilnehmern einen kurzen Überblick über die Struktur, Aufgaben und Hintergründe des Deutschen Roten Kreuzes. Im Anschluss resümierte er das Geschehen der letzten 16 Monate im Kreis Coesfeld und erläuterte die besondere Aufgabe des DRK dabei. So hat der Verband schon sehr früh mit den Behörden Konzepte, wie zur Testung von Bürgern, und sogar einen Plan für ein Notfallkrankenhaus erarbeitet. Diese Maßnahmen waren und sind laut Schlütermann unter anderem für die relativ niedrigen Inzidenzwerte im Kreis verantwortlich.
Im Anschluss fand eine offene Diskussions- und Fragenrunde statt. Die Teilnehmer befragten Schlütermann dabei unter anderem zu verschiedenen Aspekten der Impfkampagne, die Rolle von Schulen und Kitas und Öffnungskonzepten. Oder wie er letzteres passend betitelte: Perspektiven. Der DRK-Vorsitzende des Kreisverbandes blickte dabei vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Wir seinen auf einem guten Weg, aber überstanden sei die Pandemie noch nicht. Auch werde sie unser Leben nachhaltig beeinflussen. Eine Rückkehr zu einem Leben, wie vor der Pandemie, wird es wahrscheinlich nicht geben. Auf die Frage, ob Studenten damit rechnen könnten in absehbarer Zeit im Auditorium Maximum mit 1000 Studenten einer Vorlesung folgen zu können, antwortete er verlegen. Das studentische Leben sei allerdings wichtig und müsse wieder stattfinden können. Auch plädierte er dafür in Europa eine medizinische Versorgungsindustrie aufzubauen. Noch immer würden zu viele essentielle medizinische Produkte aus Asien bezogen werden, was uns angreifbar mache. Die Erforschung und Produktion von Impfstoffen in Deutschland zeige, dass dies hier machbar ist.

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